Wer wir sind

[von links: Helen Martini, Judith Wierich-Schnell, Moritz Rothfuß, Florian Martini, Rivka Schunk, Karina Rothfuß; es fehlt: Matthias Hadlich]

In Deutschland:                                   

CHP e.V. wird von sieben ehrenamtlichen Mitgliedern organisiert, die alle einen persönlichen Bezug zum Bildungsprojekt „La Cantera“ haben. Florian, Rivka, Moritz und Matthias waren zwischen 2009 und 2013 im Rahmen eines einjährigen Freiwilligendienstes über das Gustav-Adolf-Werk (GAW) vor Ort aktiv. Helen und Karina sind über ihre Partner und Besuche des Projekts zu CHP e.V. gekommen. Im April 2020 wurde unser Team durch ein weiteres neues Mitglied verstärkt: Judith Wierich-Schnell. Auch sie hat ihren Freiwilligendienst in Paraguay getätigt und ist dem Land seit dem eng verbunden.

Unsere Arbeit ist ausschließlich ehrenamtlich, unser Antrieb sind die Familien des Projekts, die wir alle persönlich kennengelernt und ins Herz geschlossen haben.

Ihr Weg aus der Armut, ihre Initiativen und ihre Zukunft sind der Antrieb unserer Arbeit. Durch selbstfinanzierte Besuche verschaffen wir uns regelmäßig einen Eindruck über die Entwicklungen vor Ort.

Das CHP-Team bei der Arbeit

In Paraguay:

Die Projektleitung in Paraguay übernimmt Lisa Dömel, die mit ihrer Familie vor 25 Jahren von Deutschland nach Paraguay ausgewandert ist. Mit ihr stehen wir in regelmäßigem Kontakt.

Seit 2015 gibt es eine eigenständige Comisión, die von den Eltern der Patenkinder gegründet wurde. Mit der Unterstützung und Beratung von CHP e.V. gründeten sie eigenständig eine Hühnerzucht mit dem Ziel, auf Dauer anfallende Zusatzkosten des Patenschaftprogramms, wie Schulbücher, Prüfungsgebühren und den Schultransport selbst zu finanzieren. Fast 10 Jahre betreuten die Comisión das Projekt „Pollo Loco“ und hatte so die Möglichkeit ein eigenes Einkommen zu generieren und somit einen Beitrag zur Finanzierung der Schulgebühren leisten. Im Jahr 2024 wurde jedoch direkt gegenüber des Standorts eine große Hühnerfarm aufgebaut und alle privaten Hühnerzüchter der Umgebung mit der Begründung des Seuchenschutzes zur Schließung gezwungen.

Die Corona-Pandemie 2020 hat uns weltweit vor große Herausforderungen gestellt, doch in Paraguay traf sie die Ärmsten besonders hart. Die Lieferketten stockten, und die Lebensmittelversorgung vieler Familien war plötzlich nicht mehr gesichert. Aus dieser Not heraus reifte im Frühjahr 2021 eine Vision: Ein eigenes Gewächshaus für La Cantera. Das Gewächshaus ist inzwischen zu einem festen Bestandteil der Comisión geworden und verbindet die Möglichkeit einer unabhängigen Einkommensquelle mit Nachhaltigkeit. Außerdem bietet es in Krisen Sicherheit und Unabhängigkeit.

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